Kurzaufenthalt in Pittwater & Flug nach NZ

Da das Wassertaxi in die Elvina Bay zur Que Mas nicht gerade preiswert ist, fing ich nach meiner Ankunft auf dem Kat direkt mit der Reparatur meines Dinghys an, das vorne auf dem Trampolin lag. Bevor es Dunkel wurde, sollten die Schadstellen im GFK Boden mit Epoxidspachtel gefüllt sein, damit die Spachtelmasse bis zum nächsten Tag durchhärten konnte. Das schaffte ich so gerade und konnte nach zweieinhalb Monaten im Camper mal wieder in meiner Koje einschlafen. Die Reparaturstellen waren am nächsten Morgen durchgehärtet und so konnte darüber das weiße Gelcoat gepinselt werden, das wiederum einige Zeit zum aushärten brauchte, bevor am darauffolgendem Morgen des 1. Mai das finale Gelcoatfinish gemacht werden konnte. Jetzt fragte ich mich, wie ich alleine das fertig reparierte Dinghy vom Trampolin ins Wasser bekomme. Doch ich hatte Glück, auf dem Nachbarschiff, einem Katamaran mit dem Namen Fallado, stand der Eigner an Deck, den ich höflich um Hilfe bat. Nach einer halben Stunde kam er mit seiner Partnerin rüber gepaddelt und Beide halfen mir dabei das Dinghy ins Wasser zu bugsieren. Die Namen der Zwei waren Jan und Camerun, die ich natürlich nach der Wasserung des Dinghys zu einem Kaffee einlud. Er war Australier und Sie Neuseeländerin und wie es der Zufall wollte kam Sie aus dem gleichen Ort wie mein Freund Tommi, den ich nächste Woche in Waiuku besuchen werde, da sieht man mal wieder wie „klein” doch die Welt ist 😉. Jetzt wo ich wieder einen fahrbaren Untersatz für die Fahrten an Land hatte, packte ich erstmal meine ganzen Sachen aus dem Campervan und brachte die beiden gepackten Koffer zum Kat, schließlich musste ich den Camper ja morgen wieder abgeben. Den Abend verbrachte ich dann noch mit Jan und Camerun von dem Katamaran Fallado, im Restaurant Waterfront am Church Point. Mit dem Campervan ging es für mich am Samstagmorgen zum 50 km entfernten North Rocks, einem Vorort von Sydney, wo ich den Van seinem Besitzer wieder übergab. Den Rückweg nach Church Point in Pittwater nahm ich um 11:30 Uhr mit meinem Klapprad in Angriff, die Fahrt dauerte länger als ich dachte, nach fast 6 Stunden Trampelei erreichte ich um 17:15, es dämmerte schon leicht, mein Ziel und erreichte so gerade vor der Dunkelheit mit meinem Dinghy die Que Mas. Am Sonntag musste ich die Koffer für den Flug nach Neuseeland packen und schonmal einen Uber für Montagfrüh für 7:40 Uhr vorbestellen. Pünktlich um 7:20 Uhr holte mich Jason vom Boot ab und setzte mich am Church Point ab, wo ich auf den Uberfahrer wartete, als um 7:45 Uhr immer noch kein Uber da war, blieb mir nichts anderes übrig als erneut Uberfahrzeug über die UberApp zu ordern. Kurz vor 8 Uhr kam endlich der Fahrer und so war ich noch rechtzeitig 2 Stunden vor Abflug am Jetstar Schalter, hier erwartete mich die nächste Überraschung, da ich nur Handgepäck gebucht hatte, durfte ich nur 7 kg Gepäck mitnehmen, doch ich hatte in meinem Hangepäckkoffer schon über 10 Kilo, dafür sollte ich pro Kilo 17 AUD zahlen, also 170 AUD. Mein Glück war das die Kreditkartenterminals nicht funktionierten und so mein Koffer ohne Zuzahlung mitgenommen wurde. Nach 3 Stunden Flug wurde ich von meinem Freund Tommi am Flughafen in Auckland abgeholt und wurde am Abend in Waiuku von Sarah und den beiden Hunden Mia und Zoe begrüßt. Am nächsten Tag führten mich Sarah und Tommi durch ihren Rohbau. Von außen sah das Haus schon fast fertig aus, aber innen war noch sehr viel zu tun. In den nächsten Tagen half ich den Beiden bei einigen noch zu machenden Außenarbeiten. Mit Tommi fuhr ich öfters in die Innenstadt von Waiuku um Abends nach getaner Arbeit den Tag bei einem Bierchen ausklingen zu lassen. Am Samstagabend lud ich meine Gastgeber vor meiner Abreise nochmal zum Abschied in ein persisches Restaurant ein. Da am Montagmorgen die Dachdecker das neue Dach auf den Rohbau setzen wollen und mein Flug schon um 6 Uhr morgens war, brachte mich mein neuseeländischer Freund Tommi schon am Sonntag nach Auckland in ein in der Nähe des Flughafens liegende Hotel, von wo aus ich am frühen Morgen von einem Shuttle zum Flughafen gebracht wurde. Pünktlich um 6 Uhr hob die Maschine in Richtung Sydney ab.

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