- Entspannung Pur!!
- Das unterhopfte Känguru
- Frühstück mit Ray
- Abfahrt von Cairns 👋
Wie ja schon vorherig angedeutet fuhren wir die letzten zwei Stunden des Törns von Magnetic Island in die wunderschöne Flusslandschaft des Hinchinbrook Channels. Bei der Fahrt durch den Fluß hatten wir einen tollen Panoramablick auf die umliegenden bewaldeten Berge und an beiden Flußufern wuchsen die saftig grünen Mangroven (siehe Titelbild). Wir wollten in einem Seitenarm des Hinchinbrook Channels ankern und schon wieder erreichten wir unseren Ankerplatz kurz vor Sonnenuntergang, fast wäre ich noch kurz bevor ich den Anker absenken wollte auf eine Sandbank im Paluma Creek aufgelaufen, gerade so im letzten Moment konnte ich abdrehen und in die tiefere Flußmitte zurück fahren. In dem Fluß lagen wir die Nacht über sehr ruhig, dieses Mal gab es auch nicht diese agressiven Sandfliegen wie in den Narrows (siehe hier). Um 8 AM fuhren wir zurück in den Hinchinbrook Channel, während der Fahrt durch den absolut ruhigen Kanal, kam mir die Idee, dass der ruhige breite Kanal ideal zum einkalibrieren des zweiten Autopiloten ist, der vor unserer Abfahrt in Pittwater als Redundanz von mir eingebaut worden ist. Zur Kalibrierung musste die Que Mas mehrere Runden im Kreis fahren, nach dem kreiseln übernahm der Autopilot komplett und durchfuhr den breiten Fluß in einer Zickzacklinie bis der Autopilot komplett fertig kalibriert war, jetzt konnten wir mit dem Ersatzautopiloten unser nächstes Ziel den 50 sm entfernten Ankerplatz im Moresby River ansteuern. Diesmal lies uns der Wind ganz schön im Stich, erst ab Mittag konnte der Kat mit dem leichten Code Zero ein bisschen Fahrt aufnehmen. Mal wieder erreichten wir unser Übernachtungsziel kurz vor der Dunkelheit. Auch im Moresby River hatten wir ein ruhiges Ankerplätzchen und so konnten wir am nächsten Morgen schon um 6 Uhr ausgeruht die 60 Seemeilen nach Cairns in Angriff nehmen. Auf der Fahrt hatten wir wieder erwarten mehr Wind als angenommen und mussten deshalb nur sporadisch die Motoren anwerfen. Die letzten 30 Seemeilen konnten vor dem Wind im Schmetterlingsstil bis kurz vor Cairns gesegelt werden, um 17 Uhr machten wir dann eine Punktlandung auf dem Ankerplatz gegenüber der Marlin Marina in Cairns. Hier in Cairns haben Chris und ich nochmal das volle Programm bevor es endgültig zügig in Richtung Indonesien weitergeht. Hier mussten wir uns für die nächsten anderthalb Monate mit Lebensmitteln verprovisionieren, die Dieseltanks und alle Reservekanister wieder auffüllen und noch so einige andere Besorgungen tätigen. Schon direkt bei unserer Ankunft am späten Freitagnachmittag ging es erstmal zum auskundschaften für die Einkaufsmöglichkeiten ins Städtchen, da Cairns eine sehr nahe Lage zum Great Barrier Reef hat, sieht man hier viele Touristen, besonders asiatischer Herkunft. Natürlich genehmigten wir uns in der City im Union Jack noch eine kühle Kaltschale bevor es zurück zum Boot ging. Die nächsten zwei Tage waren dann voll durchorganisiert, damit wir unsere Besorgungen alle schaffen konnten, hatte ich uns ab Mittag einen PickUp gemietet, hiermit konnten wir gut an der Tankstelle die erste Ladung Reservekanister volltanken und zur Marlin Marina karren, von wo aus es mit voll gepacktem Dinghy über den Trinity Inlet auf Farm Ankerplatz zur Que Mas ging. Weitere Besorgungen machten wir bei Anaconda, Bunnings und Withworth bevor wir einen Großeinkauf im Supermarkt machten, die Kunden an der Kasse staunten nicht schlecht als wir mit unseren picke packe vollen Einkaufswagen uns in die Warteschlange stellten. Mit voll beledenem Dinghy ging es zurück auf den Ankerplatz, wo wir jetzt erstmal alles ordentlich verstauen mussten. Den nächsten Tag holten wir nochmal eine volle Ladung Sprit und kauften die Lebensmittel ein, die uns noch fehlten. Bis um 12 Uhr Mittags mussten wir den Mietwagen zurückgeben und machten nach der Abgabe des Mietwagens eine kleine Kaffeepause. Nachmittags kaufte Chris noch Obst und Gemüse für unsere Weiterfahrt in Richtung Indonesien ein. Den nächsten Tag verbrachten wir mit Ray und seinem Hund Jessy, die wir von dem Boot Sumore her kannten. Nachdem Chris einen professionellen Haarschnitt von Ray verpasst bekam, fuhren wir am Montagvormittag mit Ray’s Campervan zum Holloway Beach wo wir im Strait on the Beach mit einem schönen Ausblick frühstückten. Danach ging es zurück in die City, wo wir uns nach einem letzten gemeinsamen Getränk von unserem Freund Ray verabschiedeten. Morgen werden wir uns von Cairns verabschieden und erst in drei Wochen Darwin, eine der größeren Städte Australiens erreichen.



