11. Tag – Ausnahmsweise mal ein ruhiger Tag

Auch am Montag war tagsüber Flaute, deshalb musste weiterhin der Flautenschieber uns nach vorne puschen. Wir motorten den ganzen Tag Mit 4 kn, erst am Abend frischte der Wind etwas auf, weshalb ich den Code Zero ausrollte um den Motor zu unterstützen. Zum Abendessen kochte uns Jo Bratkartoffeln mit Spiegeleier und Speck, dazu gab es Kohlsalat. Gegen 20 Uhr frischte der Wind langsam über 10 kn auf und wir konnten den Flautenschieber abstellen. Jetzt segelten wir wieder, die ganze Nacht durch schob uns der Wind Neuseeland entgegen, Diesmal begann ich mit der Nachtwache, Jo hatte die Hundewache und Ines die Wache am Morgen. Gegen 5:30 Uhr weckte mich Ines weil Sie der Meinung war, wir wären über VHF-Funk angesprochen worden. Es stellte sich jedoch heraus, das zwei andere Schiffe miteinander kommunizierten. Jetzt war ich aber wach und blieb direkt auf und schickte Ines in ihre Koje. Als es hell wurde konnte man Neusseeland im Dämmerlicht ausmachen. Jetzt waren es nur noch 20 sm bis zu der Tonneneinfahrt von Whangarei. Unser Tagesetmal betrug diesmal nur 117 sm.

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