- Sundowner unterwegs
- Unser Begleiter
- Raroia in Sichtweite
- Ankerplatz in Raroia
31.5 Do. Nach der Rundtour um Nuku Hiva bereitete ich mich langsam auf die Weiterfahrt in Richtung den Tuamotus vor, ich wollte mit Moritz und seiner Free Spirit zusammen am 27.5. in Richtung Raroia starten. Der 21 Jahre junge Philipp, ein Crewmitglied von der Free Spirit, wechselte netterweise für die Überfahrt von 450 sm nach Raroia auf meine Que Mas, so konnte ich mich mit Philipp bei der Nachtwache abwechseln. Doch bevor es los ging, kaufte ich noch die fehlende Verpflegung im Supermarkt ein und tankte sicherheitshalber alle leeren Kanister mit Diesel auf. Dann konnte es endlich am Samstag den 27.5. um 15:30 Uhr los gehen. Zusammen mit der Free Spirit motorte die Que Mas aus der Bucht von Taiohae, während Moritz mit seinem Rollgroß ruckzuck seine Segel gesetzt hatte, dauerte es bei mir eine Weile bis ich segeltechnisch sortiert war, doch dann ging mit dem Code Zero die Post ab und noch bevor es Dunkel wurde, konnten wir die Free Spirit überholen, in der Nacht wurden das Navigationslicht der Free Spirit hinter uns immer schwächer und war einige Zeit später nicht mehr zu sehen. Die ganze Nacht und auch in den nächsten 2 Tagen segelten Philipp und ich mit 7,5 kn am Wind den Tuamotus entgegen, nur am dritten Tag ging dem Wind ein wenig die Puste aus, sodass wir nur mit Motorunterstützung weiter einigermaßen zügig vorwärts kamen. Schließlich mussten wir ja am 30.5. um 12:30 den Pass von Raroia erreichen, damit wir ohne Probleme kurz vor Tidenhöchststand in das Atoll einfahren konnten. Am letzten Abend vor unserer Ankunft begleitete uns 2 Stunden lang eine große Möwe die Jagd auf die fliegenden Fische machte, die von unserem Kat aufgeschreckt, flach über die Wellen flogen. Pünktlich um kurz nach 12 Uhr hatten wir die Einfahrt in das Raroia-Atoll erreicht und konnten problemlos bei Hochwasser durch den Pass in das Atoll einfahren und vor dem Örtchen Garumaoa neben einem anderen Katamaran und einem Monohull den Anker fallen lassen. Zur Belohnung gab es für Philipp und mich natürlich eine Ankerkaltschale mit frischen Kartoffelchips. Auf die Ankunft von Moritz mit seiner Free Spirit brauchten wir erst garnicht zu warten, er hatte auf der Fahrt ein Problem mit seiner Genua bekommen und konnte dadurch den Pass von Raroia nicht mehr rechtzeitig erreichen und ist direkt zum Atoll Makemo weiter gesegelt, wo er morgen am 31.5. um die Mittagszeit ankommen wird.



