Hoy no, mañana si!

Das ist die Mentalität hier. Heute ist Freitag und es ist immer noch nichts passiert. Eigentlich sollte der Crossbeam von Que Mas diese Woche Alu geschweißt werden aber gestern bekam ich von dem hiesigen Werftchef der Werft Varadero STA die Info, dass wahrscheinlich am Montag der Schweißer meinen Crossbeam reparieren kann. Weil ich spätestens Dienstag von Alicante aus ablegen muss um noch rechtzeitig bis zum 19.6. nach Lagos zu kommen, lies ich mir das nochmal von Ihm persönlich bestätigen. Na, dann kann ich nur hoffen, dass am Montag alles klappt.
Ein Gutes hat die Warterei trotzdem, einige schöne Sehenswürdigkeiten kann ich mir hier in Alicante ansehen. Das Castillo de Santa Barbara war zum Beispiel gestern mein Ziel. So gegen 17 Uhr ging es von der Marina Seca mit meinem Klapprad hinauf auf den 166 m hohen Berg Benacantil. Es ist schon eine gigantische Burganlage und man hat eine tolle Aussicht. Damit Ihr mehr von der Geschichte des Castillo de Santa Barbara erfahrt, habe ich mal den Wikilink hier eingestellt. Am Ende meiner Erkundungen habe ich hinter einer Mauer des Castillo auf das Meer geschaut und dabei fielen mir die vielen Möwen auf, die den Aufwind vor der hohen Mauer nutzten um Ihre Segelkünste zu demonstrieren, für einen kurzen Augenblick wollte ich auch eine Möwe sein, dann würde ich auch so akrobatisch durch die Lüfte fliegen.
Auf der Rückfahrt zur Marina ging es vom Berg Benacantil mit 50 km/h wieder runter in die Stadt über einer der schönsten Promenaden Spaniens, der „Allee Esplanade de España”, dort überraschte mich ein Platz mit riesigen über 100 Jahren alten Feigenbäumen, beeindruckend! Wieder am Boot angekommen gab es noch Spaghetti Pesto mit grünem Salat, danach schlief ich direkt in meiner Koje ein.

 

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