- Im botanischen Garten
- Damit kann man segeln?
- Wo ist denn das Leckerli
- Graffiti-Art in Darwin
Wie es der Zufall so wollte, hat auf den letzten Metern Nach Darwin die bei JayCar vor 5 Wochen neu gekaufte Kühlbox den Geist aufgegeben und war nicht mehr zum kühlen zu überreden. Da wir am Freitag ziemlich früh am Morgen in der Fannie Bay uns ein Ankerplätzchen gesucht hatten konnten wir an diesem Tag schonmal die ersten Besorgungen machen und vor allem bei JayCar die Kühlbox auf Garantie umtauschen. Als erstes meldeten wir uns aber bei dem Darwin Sailing Club, hier konnte man für kleines Geld das Dinghy abstellen, die Duschen und Sanitärräume benutzen, auch waren Waschmaschine und Trockner vorhanden. Von dem Darwin Sailing Club fuhren wir mit einem Bus in ein großes Einkaufsgebiet. Hier gab es JayCar, Anaconda, Spotlight und ein Marinestore. Anstandslos wurde uns bei JayCar die defekte Kühlbox auf Garantie umgetauscht, was für ein Glück, wenn uns das Teil erst auf dem Weg nach Indonesien kaputt gegangen wäre, hätten wir keine Chance für einen Umtausch gehabt und nur die Kühlbox in die Tonne drücken können. Nach einigen Besorgungen schauten wir kurz am Supermarkt vorbei und fuhren im Bus mit betrunkenen, krakelenden Aborigines zurück in den Sailing Club, wo wir Anya und Leon trafen, zwei junge Leute die das Segelfieber gepackt hat und die sich mit einem 43 Fuß Monohull zusammen segeln wollten. Chris brauchte ein bisschen Freiraum, weswegen wir am nächsten Tag jeder sein Ding machte. Ich schnappte mir mein Klapprad und fuhr durch den botanischen Garten von Darwin bis in die Innenstadt wo ich in die „Crocosaurus Cove” ging, hier konnte ich mir in riesigen Aquarien verschiedene Krokodile anschauen, außerdem waren dort alle Reptilien der nördlichen Hemisphäre Australiens zu sehen, schon sehr beeindruckend. Kurz nach Mittag radelte ich dann zum Museum & ART Gallery von Darwin und war vollends beeindruckt was es da zu sehen gab, leider schloß das Museum um 16 Uhr seine Pforten, so versuchte ich im Schnelldurchgang alles zu sehen, was natürlich sehr unbefriedigend war. Direkt gegenüber dem Museum war der Darwin Ski Club, ihr fragt euch wahrscheinlich wo laufen die den hier Ski?!, es war natürlich Wasserski gemeint. In dem Bar-Restaurant saßen sehr viele Leute vor einem riesigen Flatscreen und schauten sich Australien Football an, es war das Endspiel der Saison 2026 was Brisbane in einem hart umkämpften Match zum dritten Mal gewinnen konnte. Gegen 18 Uhr war ich mit Chris und dem jungen Seglerpärchen Anya und Leon zum Sundowner im Sailing Club verabredet. Nach einem kurzweiligen Abend endete gegen 21 Uhr der Tag auf der Que Mas. Am Sonntag fuhr ich mit dem Fahrrad nochmal in den botanischen Garten und da ich am gestrigen Tag mir im Museum nicht alles in Ruhe anschauen konnte, nahm ich mir diesmal genügend Zeit um mir die dort präsentierten Ausstellungsstücke in aller Ruhe anzusehen. Um 16 Uhr traf ich mich mit Chris, wir wollten zusammen dem Markt am Mindil Beach einen Besuch abstatten. Eigentlich wollte ich mir ja die ganze Zeit schon einen typisch australischen Outback Hut kaufen. Da hier in Darwin das Krokodil ein Wahrzeichen ist, musste es der Hut nach Crocodile Dundee Stil sein, da musste ich einfach zuschlagen. Australisch behütet ging es zum Sailing Club am Fannie Beach zu einem Sundowner Getränk zurück. Für den letzten Tag in Australien haben Chris und ich uns nochmali ein echtes Highlight gegönnt, es ging mit dem Croc-Bus zu den Jumpings Crocodiles. Das war echt der Hammer!!!! Wir fuhren mit einem geschützten Boot durch den Adelaide River, hier wimmelte es nur von Krokodilen, die Tiere wußten genau wenn Sie das Boot sahen das es was zu fressen gibt. Der Guide hatte ein halbes Hühnchen am Haken einer langen Holzstange, womit er die Krokodile dazu reizte sich fast mit ihrem kompletten Körper aus dem Wasser zu katapultieren, der Wahnsinn! (siehe Fotos). Das war wirklich ein würdiger Abschluß von Australien. Am nächsten Morgen war es soweit Australien Good Bye zu sagen. Um 9 Uhr klarierten uns drei Boarder Force Offiziere aus, wobei einer die schriftliche Ausklarierung machte und die zwei anderen das Boot auf den Kopf stellten und in jedes Schapp und jede Lücke des Bootes schauten, um zu sehen ob wir etwas zu verstecken hatten, hatten wir nicht und konnten deshalb gegen 10 Uhr die Leinen lösen und Australien „Hasta la Vista Australia” zurufen.



