Mata Jitu, Satonda, Sofanda Resort

Als ich am Sonntag kurz nach Mittag an der Insel Moyo angekommen und direkt vor dem Village Labuan Aji geankert hatte, blieb ich an diesem Tag auf der Que Mas und ging nicht an Land. Mein Plan war am nächsten Morgen ziemlich früh zu dem bekannten Wasserfall Mata Jitu zu marschieren. Um 7 Uhr packte ich Geld, Wasser und mein Handy ein, packte mir mein SUP und paddelte zum Strand. Der Weg zum Wasserfall führte erst durch das Dorf Labuan Aji über einen 4 km langen holprigen Weg bis zum Nationalpark von Moyo dessen Hauptattraktion eben der Wasserfall Mata Jitu war. Am Wasserfall angekommen, war dort schon eine Mädeltruppe die mit zwei gemieteten Fotografen, einer mit einer DJI Drohne und der andere mit einer professionellen Digitalkamera, social Media Fotos vor dem Wasserfall machten. Die Frauengruppe kam aus Jakarta und machte eine Woche Urlaub auf Sumbawa. Mit zwei von den Mädels, ihre Namen waren Sonja und Vira, kam ich ins Gespräch und natürlich wollten die Beiden wissen von welchem Land ich komme und was ich so mache. Nachdem wir zusammen in dem großen Princess Pool schwimmen waren, machte ich vor der Verbschiedung mit den Beiden noch ein eindrucksvolles Foto vor dem Wasserfall. Nach eineinhalb Stunden an dem wunderschönen Kaskadenwasserfall marschierte ich den Weg zurück bis nach Labuan Aji und zischte eine große Kaltschale in dem Restaurant „Bale Seafood” bevor ich mit dem SUP zurück auf die Que Mas paddelte. Mittlerweile hatte sich am Unterwasserschiff wieder so einiges an Muscheln und Bewuchs angesammelt, weshalb ich am Nachmittag damit anfing das Unterwasserschiff in Etappen zu reinigen. Die Vulkaninsel Santonda war mein nächstes Ziel, inmitten dieser Insel war bis 1815 ein Süßwassersee, durch den verheerenden Ausbruch des Tambora Vulkans im Jahr 1815 entstand ein so gewaltiger Tsunami, dass die Insel komplett mit salzhaltigem Meerwasser überspült wurde und so das Wasser des See auf einen Schlag stark salzhaltig wurde. Am Dienstag kam ich gegen 11 Uhr dort an, unmittelbar nach dem Ankern paddelte ich mit dem SUP auf die Insel. Der Eintritt in den Satonda Nationalpark kostete 150000 Rupiah (ca. 7,5 €), dafür konnte man den ganzen Tag lang die Insel erkunden. Auf der Insel kam man nach kurzer Wegstrecke an den inneren See aber es führte auch noch ein Weg auf den Berghang der Insel und von dort weiter wieder runter ans Meer, von diesem Weg konnte man sehr gut die Flying Foxes beobachten die zu Hunderten in den Bäumen von Satonda hingen. Nachdem ich den kompletten Weg in der Mittagshitze hin und zurück gewandert war, fühlte ich mich ziemlich groggy und wollte nur noch zurück auf den Kat. Jetzt musste ich mich erstmal erholen und legte mich ein Stündchen auf’s Ohr. Aus dem Stündchen wurden dann doch Zwei, immerhin war ich jetzt so ausgeruht das ich die nächste Reinigungsetappe am Unterwasserschiff machen konnte. Am Abend gab es Spaghetti Pesto und danach noch ein Filmchen. Bevor ich den Ankerplatz vor Satonda verließ, schabte ich noch ein wenig weiter den Bewuchs vom Unterwasserschiff ab. Mein nächster Ankerplatz war die Bucht Nanga Miro die nur drei Seemeilen entfernt vor dem Vulkan Tambora lag. Von hier aus konnte ich mit dem OC-Tender gut zu dem Sofanda Resort übersetzen, was ich an diesem Nachmittag auch tat. Zu meiner Überraschung traf ich dort ein kleine italienische Motorradtruppe die Sumbawa per Motorroller erkundete und hier im Sofanda Resort für eine Nacht untergekommen war. Es stellte sich heraus, dass Sie alle nach Bali ausgewandert waren und hier schon längere Zeit lebten. Wir hatten viel Spaß und einen sehr schönen Abend zusammen, da ich ja nochmal im Dezember auf Bali meine hoffentlich reparierten Segel abholen musste, lies ich mir die Kontaktdaten von der Truppe geben. Es wurde so spät, dass ich die 2 sm Strecke zurück zur Que Mas im Dunkeln mit der Navionics Karte zurück finden musste. In der Nanga Miro Bucht blieb ich noch einen Tag länger und schaffte an diesem Tag den ersten kompletten Rumpf des Unterwasserschiffs vom Bewuchszu befreien. In der Hoffnung, dass meine italienischen Freunde noch nich ausgecheckt hatten, fuhr ich Nachmittags noch einmal zum Sofanda Resort rüber. leider waren die Jungens schon weiter gefahren und so vergnügte ich mich noch ein bisschen am Pool und aß später als Vorspeise einige überbackene Zwiebelringe und als Hauptgericht ein Nasi Goreng, ich schaffte es gerade noch so im letzten Dämmerlicht zum Kat zurück. Bevor ich am Freitag weiter in die Saleh Bucht hineinfuhr legte ich noch einen kurzen Reinigungstauchgang ein und machte mich an den Bewuchs des zweiten Rumpfes.

Dieser Beitrag wurde unter Unkategorisiert veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert