Das❤️im Great Barrier Reef die Whitsundays

Bevor wir von Middle Percy Island mit exakt achterlichem Wind am Donnerstagmorgen um 6 Uhr absegelten, montierten wir schnell noch den stabilen Code Zero an den Bugsprie. Anfangs verschluckte sich der Wind noch ein bisschen, doch ab 11 Uhr hatten wir stabilen Wind zwischen 15 und 20 kn. Es waren noch zwei andere Lagoon Katamarane mit uns im Morgengrauen gestartet, so entwickelte sich zwischen uns eine kleine Regatta nach Scawfell Island wo wir unsere nächste Ankerbucht hatten. Wir fuhren am Nachmittag kurze Zeit später hinter einer anderen Lagoon 400 in die weitläufige Ankerbucht, Chris und ich überlegten den Leuten von der anderen Lagoon 400 einen Besuch abzustatten, doch bevor wir das Dinghy runter lassen konnten, kam die Crew von „Hot Chilli” mit ihrem Dinghy zu uns herüber und brachten die Filets einer frischgefangene Makrele mit. Die Beiden hießen Jackie und Peter, sehr symphatische Australier. Während ich mit Peter über unsere Lagoons 400 fachsimpelte, unterhielt sich Chris sehr angeregt mit seiner Frau Jackie. Wir bekamen von Ihnen gute Tipps für unsere Weiterfahrt in Richtung Cairns. Doch zunächst ging es zum Herz des Great Barrier Reef den Whitsundays, diese Inselgruppe lag 50 sm nördlich von uns entfernt. Für den Törn zu den Withsundays war achterlicher Wind von 15 bis 20 Knoten vorhergesagt, deshalb setzten wir direkt schon am Ankerplatz das Großsegel und gingen um acht Uhr Anker auf, widererwarten hatten wir die ersten Stunden nur zwischen 5 und 8 kn Wind und mussten die ganze Zeit motoren, das Geklapper des Großbaums nervte mich nach einiger Zeit so stark, dass ich mit Chris das Großsegel bergen wollte, doch genau in dem Moment wo wir das Segel in den Lazybag haben fallen lassen, frischte der Wind auf 15 kn und mehr auf. Also direkt das Großsegel wieder hissen und den Code Zero raus. Jetzt konnten wir die Motoren ausschalten und mit 7 kn zu den Whitsundays segeln, wo wir am späten Nachmittag in der Tongue Bay den Anker zwischen einigen anderen Schiffen in den Sand setzten. Hier wollten wir auf jeden Fall den ganzen morgigen Tag verbringen. Da die Tongue Bay an dem Strand lag von dem man direkt auf die Hill Inlet Aussichtsplattform gehen konnte, fuhren wir früh am nächsten Morgen vor dem täglichen Touristenandrang zu dem Beach und wanderten auf die Plattform, wo wir tatsächlich mal fünf Minuten ungestört den Ausblick auf den Hill Inlet und den langezogenen, reinweißen Whitehaven Beach genießen konnten. Als wir zurück an der Que Mas waren, mussten wir feststellen, dass wir alles richtig gemacht hatten, ab 10 Uhr kamen die Touriboote und spuckten ihre Touristenladungen für die Hill Inlet Plattform aus. Nachdem um 16 Uhr der Touriandrang zu Ende war, fuhren wir noch einmal zu der Aussichtsplattform und konnten in aller Ruhe den Ausblick auf den Hill Inlet ohne den Touriandrang genießen. Am nächsten Morgen fuhren wir mit ordentlich Wind im Rücken zu unserem nächsten Ziel Bowen auf dem Festland ab. Kurz nach unserer Abfahrt begegneten wir einer Buckelwalfamilie, das kleine Walkalb hatte seinen Spaß und sprang immer wieder aus dem Wasser, als wir immer näher kamen, schwamm plötzlich der Walbulle auf uns zu und hob direkt vor unserem Boot seine riesige Schwanzflosse und klatschte Sie mit voller Wucht zurück auf’s Wasser, woah was für ein Erlebnis! Wegen des starken Windes segelten wir nur mit der Genua und benötigten für die 50 sm bis nach Bowen, trotz der reduzierten Segelfläche nur neun Stunden. In Bowen angekommen machten wir den Kat gegen 16 Uhr an einem öffentlichen Anleger in der Bowen Marina fest. Da der Supermarkt bis 18 Uhr geöffnet hatte, konnten wir unsere Lebensmittel aufstocken und aßen nach dem Einkauf in einer Kneipe zu Abend. Morgen geht es dann erstmal in mehreren Tagestouren über Magnetic Island weiter bis Cairns.

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