- Kaputte Scheunendach
- Dr. Steffen in Aktion
- Bruder Fränki im OP
- Die Koffer sind gepackt
Hallo,
liebe Leser meines Weblogs, da bin ich endlich wieder, nach 4 monatiger Abstinenz geht es nun nun weiter! Auf den Tag genau 4 Monate war ich nun in „good old Germany” und werde in einigen Tagen zusammen mit meinem Bruder Fränki, nämlich am 18. November in Santiago de Chile landen und wieder chilenischen Boden betreten um meine Weltumseglung fortzusetzen. In den letzten Monaten musste ich hier in Deutschland viele Dinge erledigen. Ein Teil des eingestürzten Scheunendachs meiner Bauernkate musste abgerissen und entsorgt werden, dabei hatte ich wichtige Hilfe von meinem Freund Billy und Johannes, dem Mann von meiner reizenden Nichte Coco. Verschiedene Arztbesuche wurden zur Vorsorge und für die vierte Coronaimpfung absolviert, weiterhin musste ich die Ersatzteile für die Weiterreise mit meinem Katamaran zusammenstellen und einpacken. Zwischendurch, in der zweiten Hälfte des Septembers, hatte ich meine Schwester Susanne, die hauptsächlich auf der schönen Baleareninsel Menorca lebt, einen zehntägigen Besuch abgestattet, schön war’s!
Aber das Wichtigste war natürlich im Oktober die 94te Geburtstagsfeier meiner Mutter im Kreise der Familie. Auch schaute ich noch bei vielen Freunden vorbei, die ich ja lange nicht gesehen hatte. Am vergangen Wochenende habe ich mit meinem Bruder Fränki, zur Vorbereitung für den langen Törn über den Pazifik, an dem Seminar „Medizin auf See” in Mönchengladbach teilgenommen, welches sehr abwechslungsreich von Dr. Fabian Steffen mit vielen erkenntnisreichen Praxisübungen durchgeführt wurde. Meine Koffer, welche hauptsächlich mit den Ersatzteilen für meinen Katamaran gepackt wurden, stehen zusammen mit dem Speergepäck schon mal zur Abfahrt bereit. Jetzt geht es zum letzten Mal zum Zahnarzt und vom Straßenverkehrsamt bekommen wir unsere internationalen Führerscheine ausgehändigt. Am 17. November werden wir dann hoffentlich vom Flughafen Düsseldorf abheben um in Richtung Südamerika davon zu schweben. In meinem nächsten Bericht werdet Ihr sicherlich erfahren, ob das geklappt hat.



