- Wo ist die ☀️?
- Voltaire träumt
Als Allererstes wünsche ich allen meinen Lesern ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2021!
Tatsächlich habe ich es trotz einiger Schwierigkeiten geschafft, in meinem Heimatdorf Lüttenglehn anzukommen. Aber jetzt erst mal von Anfang an.
Am 28.12. holte Res mich und meine Bagage mit dem Fährdingi von der Que Mas ab und verfrachtete mich auf die Mon Bijou, von wo aus wir auf das Pier übersteigen konnten. Vor dem Yachtclub bestellte ich mir einen Uber zum Flughafen von Vitoria, verabschiedete mich von Res und war schon um 8:20 Uhr am Flughafen Vitoria. Eigentlich hätte ich garnicht so früh da sein müssen, weil mein Flug erst kurz vor 11 Uhr los ging, aber sicher ist sicher, lieber zu früh als zu spät. Nach dem einchecken hatte ich, bevor ich auf den Flugsteig ging, noch reichlich Zeit für einen Kakao und ein Schinken-Käse Croissant. Pünktlich um 10:55 Uhr hob die Maschine in Richtung São Paulo ab und landete guten anderthalb Stunden später auf dem Flughafen Guarulhos International in São Paulo. Damit ich mein Gepäck welches ich vom Laufband abgeholt hatte, so schnell wie möglich wieder aufgeben konnte, musste ich bis zum Terminal 3 an den Schalter von KLM eine gehörige Strecke laufen. Als ich mein Gepäck dort aufgeben wollte, fragte mich Dame hinter dem Schalter nach meinem Coronatest. Einen Tag vorher hatte ich noch die Hotline von KLM angerufen, wo man mir versicherte, dass ich für diesen Flug keinen Test bräuchte, doch das interessierte die Dame hinter dem Schalter herzlich wenig, ohne den Corona-Test könnte ich auf keinen Fall mitfliegen. Jetzt war es 13:30 Uhr und der Flug mit KLM startete um 20 Uhr, so hatte ich zum Glück noch über 6 Stunden Zeit um den PCR Test zu machen, wo man erst nach frühestens 4 Stunden das Ergebnis hat. Um 18 Uhr hatte ich dann endlich meinen negativen Corona-Test und konnte damit noch rechtzeitig für den Flug nach Amsterdam einchecken. Bei der Sicherheitskontrolle wurde meine Tasche aussortiert und ich musste Sie vor einem Sicherheitsbeamten öffnen, er fand darin einen Apfel der Ihm komisch vorkam, mit einem Wischtest für Sprengstoffe und Drogen wischte er den Apfel ab. Danach gab es noch ein kleines Problem an der Passkontrollstelle weil der Beamte bezweifelte dass ich fast ein Jahr wegen Corona in Brasilien eine verlängerte Aufenthaltserlaubnis bekommen hatte, er verschwand für 10 Minuten mit meinem Reisepass, als er zurück kam gab er mir meinen Pass zurück und wünschte mir gute Reise. Pünktlich um 20 Uhr hob der Flieger ab und landete nach 12 Flugstunden auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam. Nach 5 Stunden warten im Transitbereich ging es mit einem Cityhopper von KLM weiter nach Düsseldorf. Um 18 Uhr holte mich mein Hockeykumpel Billy vom Flughafen Düsseldorf ab. Billy war so freundlich mir ein Auto in der Zeit wo ich in Deutschland verweile zur Verfügung stellen 👍🏼. Mit einem VW Lupo fuhr ich von Düsseldorf in meine Bauernkate in Lüttenglehn. Voltaire, meine Katze, staunte nicht schlecht als ich nach fast einem Jahr Abwesenheit vor Ihr stand, nach 10 Minuten hatte Sie sich aber schon wieder an mich gewöhnt. Jetzt aber nix wie ab ins warme Bettchen, von dem kalten Wetter in Deutschland hatte ich mich ordentlich unterkühlt.
Die nächsten Tage verweilte ich fast nur zu Hause, nur als das Gas zum kochen ausging, musste ich kurz mal eine frisch gefüllte Gasflasche besorgen, um warmes Essen machen zu können.
Nach 5 Tagen häuslicher Quarantäne ging es am Sonntagmorgen den 3. Januar nach Hösel zu meiner Mutter und Susanne, meiner Schwester. Ich kochte für uns Curryhuhn mit Bananen und Reis, zur Nachspeise gab es Vanilleeis mit Himbeersoße. Nachmittags fuhr ich dann wieder zurück nach Hause und machte es mir vor dem Fernseher gemütlich. Morgen ist Montag und die Arbeitswelt kommt nach Weihnachten und Neujahr wieder in Gang, da werde ich wohl einige Dinge erledigen müssen.

